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Donnerstag, 20. Oktober 2016

Breastfast - Meine Erfahrungen




Nach allem, was ich bisher schon getan habe, um so zu sein, wie ich jetzt bin, habe ich weiter an meinem größten Wunsch gearbeitet. Genauer gesagt habe ich mir meine Brüste vorgenommen. Ich habe lange überlegt, was ich tun könnte, um noch mehr Volumen und zudem eine schöne und dennoch natürliche Form zu bekommen. Das Internet war mir hierbei eine große Hilfe.

Ist zwar nicht von mir, aber gut geschrieben oder ? ;)

Dort werden viele natürliche und risikofreie Produkte zur schonenden Brustvergrößerung vorgestellt. Ich konnte auch einige Erfahrungsberichte finden, die mich ermutigt haben, eines der Produkte auszuprobieren. Nach dem, was ich gelesen hatte, ging ich keinerlei Risiko ein, weder gesundheitlich noch äußerlich. Und somit hatte ich mich für das Mittel „Breastfast“ entschieden.

Das Produkt besteht aus Kapseln, die ähnlich wie ein Nahrungsergänzungsmittel täglich über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Auch sollte man hierbei auf eine gesunde Lebensweise achten, vor allem in Bezug auf die Ernährung sowie ausreichend Bewegung

Gut, dass ich mich ohnehin schon gut darum sorge, denn so musste ich meinen gewohnten Alltag nicht umstellen, sondern konnte schnell und einfach mit Breastfast loslegen. Natürlich hatte ich anfangs Bedenken, ob es nicht doch schädlich sein könnte, doch ich konnte nirgends etwas über etwaige Nebenwirkungen oder Probleme finden, weshalb ich mich dann doch getraut habe. 

Schließlich hatte ich doch den Wunsch nach einer schönen Brust.
Ich nahm es regelmäßig und schaute täglich in den Spiegel, obwohl ich wusste, dass sich eine Veränderung selbstverständlich nicht über Nacht einstellen würde. Trotzdem war ich neugierig und gespannt, wie das Mittel wirken würde. Und nach einigen Wochen konnte ich es selbst kaum glauben: 

Ich konnte tatsächlich eine Veränderung in der Größe feststellen. Auch die Form war sehr schön und die Haut deutlich straffer und auch empfindsamer geworden. Und dieser positive Effekt verbesserte sich mit jedem weiteren Tag, an dem ich Breastfast nahm.

Wenn ich heute in den Spiegel schaue, sehe ich eine schöne, junge Frau mit einer Oberweite, die sich sehen lassen kann. Der Weg dorthin war nicht leicht, aber ich habe dafür gekämpft und daran gearbeitet, dass dieser Wunsch, den ich so lange hegte, endlich in Erfüllung ging. Ich bin stolz auf mich, auf meinen Körper und auf das, was ich erreicht habe und ich bin froh, dass Breastfast mir so gut geholfen hat.

Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich es jedenfalls Jedem empfehlen, der sich eine schöne, volle Brust wünscht.

Mittwoch, 7. Januar 2015

2015 === Haartransplantation-Zwischenstand | Rauchstopp | Tattoo | Stimme | GaOP ===


Hallo Leute :)

Nachdem ja nun das letzte Jahr vorbei ist (und dieses Silvester trotz Party in einem Haus ohne Heizung eindeutig besser war als das vorherige XD), wird es langsam Zeit, nach vorne zu schauen.

Auch wenn er jetzt schon nen Bisschen hier ist, stell ich erstmal meinen neusten Mitbewohner vor, er ist mega kuschelig und liebenswert und auch wenn alle Anderen was Anderes behaupten, ich kann mit dem Reden *.*

Mr. Jack Daniels "Beeebi"
Ziele für dieses Jahr? Nun, da ich mit der ganzen Geschichte hier natürlich auch irgendwann mal abschließen will, ist das größte noch verbliebene Ziel für die mittelfristige Zukunft natürlich, endlich durch gekonnte Hand auch das Primärste aller Geschlechtsmerkmale in Ordnung bringen zu lassen. Natürlich habe ich Angst vor der vielstündigen Operation, Schmerzen und Aufwand der Nachsorge, vor eventuellen Problemen bei der Heilung oder gar schlechter Arbeit des Chirugen - viel schlimmer jedoch wiegen andere Aspekte.

Da ich ohnehin bisher erst drei Chirugen identifizieren konnte deren Operationsmethode und Erfahrungsschatz meinen Ansprüchen genügen können und zwei von denen sehr teuer sind während der Dritte mich wohl warten lassen würde bis ich grau bin, ist es mein größtes Hindernis, auf den OP-Tisch zu kommen. Daher wird es 2015 wohl noch nichts hiermit.

Aaaaber....

Rauchen

Gründe für das Aufhören mit dem Rauchen

Schwerwiegende Operationen sollten erst nach einem Rauchstopp durchgeführt werden. Das Nikotin, ein Aufputschmittel, verschlechtert die Durchblutung der Kapilargefäße. Bei der GaOP könnte das zum Beispiel zu Nekrosen (absterbendem Gewebe) führen, im schlimmsten Fall würde natürlich die Klitoris absterben und dann hätte ich auch für den Rest meines Lebens genauso ein spannendes Sexualleben wie die Jungfrau Maria. Ansonsten sind verstärkte Vernarbungen, infolgedessen Scheidenschrumpfungen, Probleme beim Wasserlassen die durch erneuten Eingriff behoben werden müssten und natürlich beeinträchtigte Optik möglich. Während der anderen Operationen habe ich immer, wenn auch reduziert, geraucht. Ich bin mir nicht sicher, ob es ohne Rauchen besser geworden wäre, aber ich habe mir halt auch um keine von diesen Operationen große Sorgen gemacht. Bei der GaOP würde ich dieses Risiko niemals eingehen, auch aus diesem Grund habe ich mich dem Vorsatz von Sasa angeschlossen und mir vorgenommen, dass Rauchen sein zu lassen.

Natürlich gibt es auch konkretere Gründe. Beispielsweise habe ich keine Lust mehr gehabt, dauernd Schleim im Hals zu haben und mich erkältet zu fühlen - und ich würde dieses Jahr ohnehin gerne eine Stimmband-OP machen, wofür Rauchen natürlich nicht nur eine Kontraindikation, sondern obendrein reines Gift wäre.

Was bisher geschah

Und so habe ich statt 10-20 Zigaretten am Tag zu Beginn des neuen Jahres Keine mehr geraucht. Am dritten Tag jedoch hat es mich erwischt und ich habe mir Eine geben lassen. Zwei Tage später habe ich mich dann entschieden mir als Ventil für den "Rauchdruck" genau eine Zigarette am Tag zu erlauben. Aber das hilft auch nicht und ist ja vor Allem auch keine dauerhafte Perspektive. Mir fehlt einfach die Beschäftigung und darunter leiden momentan auch meine Hände.

Da Aufgeben nicht in Frage kommt stand ich also vor der Entscheidung, Kräuteretten oder E-Zigarette als "Hand-und-Mund-Beschäftigung". Kräuteretten sind aber gesundheitlich auch nicht so viel besser als Zigaretten, wenngleich auch das Nikotin fehlt und die Kondensatwerte geringer sind, außerdem hab ich schon einmal Damiana geraucht und das war so eklig, dass man es nichtmal zum Abgewöhnen rauchen könnte.

Ich entschied mich also für eine E-Zigarette. Eigentlich wollte ich nach kurzer Reschersche Propylenglykol-frei dampfen, aber leider legen wohl nur wenige Hersteller Wert darauf, den einzigen vielleicht schädlichen Inhaltsstoff (Propylenglykol) durch einen garantiert unschädlichen (Glycerine) zu ersetzen, na gut, schlimmer als Tabak ists ja trotzdem auf keinen Fall.

Es sollte auf jeden Fall ein Qualitätsprodukt sein, also habe ich mir nur sehr gut bewertete E-Zigaretten angeschaut und dazu dann auch noch die Rezensionen auf Youtube geschaut.

eKaiser weiß+
Letztes Jahr gab es die Kleine wohl noch für sechs Euro, aber die Leute waren begeistert und naja, jetzt ist der Preis etwas höher, aber es scheint Eine gute zu sein und es gibt auch "Depots" in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen, auch geschmischt. Da ich AmazonPrime-Kundin bin, kommt sie schon morgen bei mir an und dann gilt 0 Zigaretten, aber unbegrenzt (nikotinfreie) E-Zigarette - und ich hoffe mal, dass das die "nervösen Hände" ruhig stellen wird. ;)

Ich berichte weiter. :)

Zwischenstand nach der Haartransplantation 

Nachdem die Rötung in den Transplantationsgebieten inzwischen deutlich nachgelassen hat, hatte ich letztens erneut mit einigen Furunkeln (= entzündeter Haarbalg) zu tun, die Dinger waren ziemlich unangenehm und manche wollten ausgedrückt werden. Immer wenn die Furunkel verschwanden kamen danach einige neue Härchen und jetzt sind bis auf einen kleinen Bereich in dem immer noch ein Furunkel ist überall ein lichter Bewuchs mit dünnen Haaren festzustellen, an manchen Stellen sind auch richtige "Büschel", also Stellen wo richtig dichte Haare wachsen. Es funktioniert also, was mir eine Sorge schonmal nimmt, auch wenn das Endergebnis natürlich noch auf sich warten lässt.

Tattoo

Leider habe ich ja früher unter relativ schwerer Akne am Oberkörper gelitten. Infolgedessen und nach zwei Brustoperationen die Narben und Dehnungsstreifen verursacht haben, möchte ich dieses Jahr, wenn ich es nicht fertig kriege, zumindest schonmal mit einem ambitioniertem Tattoo-Projekt anfangen, das die Außenseite der Brüste, das Dekoltee sowie die Schultern einschließt. Motivmäßig bin ich leider noch unentschlossen, auch wenn ich schon einige Ideen hatte. Im Endeffekt ist es allerdings auch eine Frage der Umsetzung, da es ja im Gesamtbild auch stimmig aussehen soll und auch die kaputte Haut kaschieren soll.

Stimme

Nachdem ich mich ja schon lange mit der Thematik einer Stimmband-OP (Infos hier) beschäftige habe ich mich vor Kurzem endgültig entschieden eine solche Operation machen zu wollen. Das bedeutet, dass ich bei meinem nächstem Arztbesuch um eine Heilmittelverordnung 14 / Verwendungszweck ST1 bitten werde um mit der Logopädie beginnen und im weiterem Verlauf des Jahres die Stimmband-Operation beantragen zu können.

GaOP

Die Operation wird mich voraussichtlich irgendwas knapp unter 20.000 Euro kosten. Ich weiß noch nicht, wie ich an das Geld rankommen soll, weil es echt ein ganzer Batzen ist. Sicher ist aber, dass ich es irgendwie schaffen werde, weil ich bereit bin, alles Menschenmögliche zu tun um mit dieser Geschichte hier fertig zu werden. Wenn also Jemand einen Tipp für mich hat wie ich irgendwie an viel Geld komme, meine Emailadresse findet Ihr im Impressum :) Ansonsten probier ichs vllt mit Ebooks-schreiben oder werde auf weniger elegante Beschaffungsmethoden umsteigen müssen.

Ich rechne natürlich nicht damit, dass viel zusammen kommt, aber probieren möchte ich es trotzdem, also wenn Ihr möchtet, dann könnt Ihr mir hiermit auch helfen, indem Ihr mir spendet :)

oder auf diesen Link hier klickt und dann irgendwas bei Amazon kauft. Würde mir zumindest ein Bisschen helfen. Dankeschön :)

Soooooooo....

Wenns an Irgendeiner von diesen Fronten oder auch sonst irgendwie was Neues gibt, dann meld ich mich natürlich wieder ;) Ansonsten: Sorry, dass ich auf Facebook nur selten antworte, ich werde jeden Tag von einem dutzend Leute angeschrieben die ich nicht kenne und habe leider auch keine Lust dauernd zu chatten :S Trotzdem wünsche ich Euch alles Gute :)

Bis bald :)
Eure Nina <3

Sonntag, 2. November 2014

Was noch ansteht


Hallo Leute ;)

Vieles wurde schon gemacht und ich denke die erreichten Ergebnisse sprechen für sich.

Bilder aus den letzten 2 Jahren in 1 Minute

Da bei Transsexualität aber nicht gilt "der Weg ist das Ziel" sondern "das Ziel ist das Ziel" kann ich mich natürlich nicht auf dem Erreichtem ausruhen, sondern es gilt, dass was ich angefangen habe auch zu Ende zu bringen.

Was muss aus meiner Sicht also noch gemacht werden?

Definitiv: [100 %]
Fortsetzung der Haarentfernung
Narbenkorrektur an der rechten Brustwarze
Tatoowierung über die am schlimmsten von Aknenarben (Dekoltee) und Dehnungsstreifen  gezeichneten Gebiete
Geschlechtsangleichende Operation, dabei fast festgelegt auf Dr. Suporn mit anschließender Nachsorge

Wahrscheinlich: [75 %]
Fettabsaugung des leichten Doppelkinns das durch die Kiefer-OP entstanden ist, vermutlich dann mit Eigenfettinjektion ins Kinngrübchen
Stimmband-OP

Relativ wahrscheinlich: [60%]
Fettabsaugung des Bauchs, entweder mit erfolgender Eigenfettinjektion in die Hüften oder mit anschließender Gewichtszunahme (die dann aber gleichmäßig am ganzen Körper und nicht nur an der Hüfte wäre)

Möglicherweise: [40 %]
Zweite Nasen-OP zur weiteren Verschmälerung von Nasenflügeln und Nasenrücken

Unwahrscheinlich: [10 %]
Resektion der unteren Rippen


Träumerei deren Umsetzung vermutlich noch mindestens 10 Jahre Forschung benötigt aber sofort umgesetzt werden wird falls dies möglich wird:
Implantation im Labor gezüchteter östrogenproduzierender Drüsen ("Eierstöcke") um die Medikamentenabhängigkeit zu beseitigen

Träumerei die ich aufgrund der die Nutzen übersteigenden Schäden nicht umsetzen werde aber durchaus operiert werden könnte:

Fußverschmälerung

Träumerei die nicht sinnvoll operiert werden kann:

Schultern schmälern


Insgesamt stehen mir also noch 2-7 [+ evtl GaOP Nach-OP] Operationen bevor, wobei ich momentan realistischerweise von fünf ausgehe. Zwei dieser Operationen bewerte ich hierbei als (von der Belastung her) Kleinigkeit, zwei als mittelschwer und eine natürlich als extrem schwer. Außerdem stehen mir mit Sicherheit noch fünfzig bis achtzig Stunden bevor, die mein Gesicht und Oberkörper mit Nadeln maltretiert werden. Zusätzlich werde ich unter Umständen noch einmal auf lichtmethoden zurückgreifen um Haare zu entfernen die mich stören.

Die bei weitem größte Herausforderung ist jedoch die geschlechtsangleichende Operation. Da ich keine drei Jahre mehr warten möchte [sondern eigentlich morgen die OP bräuchte...] um in München von Deutschlands anscheinend bestem GaOP - Chirugen operiert zu werden und die Idee der Sigmascheide aufgrund der möglichen Darmkomplikationen, der Angst vor einem Anus Praeter und vor entstellenden Narben auf der Bauchdecke verworfen habe, bleibt als einziger Chirug der die Punkte Scheidentiefe, Lubrifikation, Ästhetik und Sensibilität allesamt erfüllen kann Dr. Suporn in Thailand. Krankenkassen zahlen jedoch nicht für Operationen im außereuropäischem Ausland und diese Operation kostet ungefähr 16.000 Euro. Ich habe bei meiner Krankenkasse dennoch Antrag auf Einzelfallentscheidung gestellt, werde einen Anwalt konsultieren sollte dieser abgelehnt werden und werde mich ansonsten nächstes Jahr damit beschäftigen wie ich irgendwie an die für diese Operation notwendigen Mittel komme. Die anderen Operationen sind für mich eigentlich nur noch Kleinkram (wenn ich die Punkte unter "definitiv" auch absolut brauche!) und wenn das mit der GaOP geregelt ist und ich mir sicher bin dass ich mit dem Ergebnis zufrieden sein kann, dann kann endlich die last von meinen Schultern fallen die es mit sich bringt, nicht zu wissen wie und wann ich es schaffe endlich mit diesem Thema hier durch zu sein.

Entschuldigt bitte Rechtschreibfehler etc, meine Tastatur ist ziemlich ramponiert, zB kann ich kein großes l mehr schreiben.^^

So jetzt wisst Ihr wie es noch weiter geht. Am Ende werden es wohl 11 oder 12 Operationen gewesen sein, Kostenfaktor (inkl. von der Krankenkasse getragene Anteile, zB Nadelepi und Stimmband-OP sowie Antidepressiva die aufgrund der aus Geldgründen verzögerten Behandlung notwendig sind) liegt dann bei circa 70.000 Euro für das Komplettpaket.

Das wärs .p
Eure Nina <3

Montag, 27. Oktober 2014

Die Unmenschlichkeit des Wirtschaftssystems (Teil 2): Wie das Wirtschaftssystem die Menschen krank macht



Teil 2:
Wie das Wirtschaftssystem die Menschen krank macht


Profit ging schon immer über Alles. Und Profit lässt sich leider nicht nur mit Dingen machen, die dem Gemeinwohl förderlich sind. Die Schwächen der „Menschlichkeit“ werden von der Wirtschaft also auch zur Erwirtschaftung von Profiten genutzt, genauso wie Umwelt hierfür zerstört und Gesundheitsschäden an Verbrauchern billigend in Kauf genommen werden.
Die Schwächen der Menschlichkeit Auch der Mensch ist nur ein Tier und verfügt über die gleichen physischen und größtenteils auch über die gleichen psychischen Mechanismen wie Tiere. Dies zeigt sich besonders deutlich bei Gesellschaftsdrogen und Nahrung.
Das aggressive Marketing das die Tabakindustrie in früheren Zeiten betrieben hat, haben Tabak zu einer gesellschaftlich akzeptierten wenn auch reglementierten Droge gemacht. Doch die Droge Tabak ist heutzutage eine der häufigsten Todesursachen von Menschen in den Industrienationen. Funktionieren tut dies, weil Drogen eine natürliche Schwäche von Tieren und somit auch des Menschen ist. Sie stimulieren das Belohnungssystem im Gehirn und lösen somit immer wieder ein Verlangen hiernach aus. Die Tabakindustrie verbucht so Milliardengewinne indem sie hunderte Millionen Menschen süchtig macht und umbringt.
Das gleiche Spiel bei der Nahrung: Lebensmittelzusätze die ähnlich wirken wie Drogen werden dem Essen hinzugegeben. Außerdem bevorzugen alle gleichwarmen Tiere energiereiche Nahrung um Energiespeicher für schlechtere Zeiten anzulegen. Auf diesem Wege essen und trinken die Verbraucher heute immer mehr Produkte, die ihrer Gesundheit nicht zuträglich sind. Ein Beispiel, McDonalds.
Wie das Supersizing erfunden wurde. Konsumenten im Kapitalismus suchen immer nach einem Mehrwert für ihr Geld. Unternehmen hingegen versuchen möglichst viel Gewinn pro Kunde zu machen, auch wenn der Gewinn pro Produkt niedriger wird, wird durch den höheren Umsatz bei größeren verkauften Mengen mehr Gewinn gemacht. Man machte die Portionen also immer größer. Die Fastfoodkette verdiente mehr, der Kunde hatte einen Mehrwert. Doch ohne diesen Mehrwert würden die Verbraucher in der Regel deutlich weniger essen. Es wird also ihr Bedürfnis nach einem „Mehrwert“ ausgenutzt, womit die Kunden sich selbst schaden.
Zur Umweltzerstörung zum Kapitalgewinn muss ich glaube ich nicht viel sagen. Jeder weiß, wieviel Regenwald jeden Tag zerstört wird um mehr Fläche wirtschaftlich nutzbar zu machen. Wieviele Gewässer vergiftet und aufgebraucht werden ist schon etwas weniger bekannt. Und wie zum Beispiel die Natur regelrecht mit aus Profitgründen unsachgemäß entsorgtem Giftmüll bei der Aluminiumproduktion zerstört wird weiß so gut wie Keiner. Und wer hat schonmal etwas von einem Müllkontinent im nördlichen Pazifik gehört?
Fakt ist: Die Umweltzerstörung kostet die Menschen in der Umgebung dieser Umwelt und langsam auch überall auf der Welt deutlich mehr als ihre Verhinderung kosten würde. Das sie trotzdem betrieben werden kann liegt nur daran, dass die Kapitalisten die Umwelt einfach zerstören ohne die Kosten hierfür zu tragen. Schließlich kriegen die Kapitalisten in ihren Whirlpools keine Blasen am ganzen Körper wenn sie baden gehen, wie es die Menschen in den von den Aluminiumwerken zerstörten Gebieten tun, wenn sie sich im Fluss waschen.
Zu den Gesundheitsschäden habe ich schon vieles geschrieben, hier handelt es sich aber eher um in Kauf genommene Gesundheitsschäden. Jetzt sprechen wir davon, wie Unternehmer die Gesundheit von sehr vielen Menschen aus Profitgier bewusst und massiv schaden.
Pharmavertreter bestechen oder überzeugen anderweitig davon, immer mehr Medikamente einzusetzen damit die Pharmafirmen Jahr für Jahr Rekordzahlen schreiben. Ihre Arbeit funktioniert so gut, dass sogar Menschen die ein Medikament eigentlich nicht bräuchten, es trotzdem aktiv bei ihrem Arzt erfragen und meist auch bekommen. Immer mehr Menschen bekommen unnötige Medikamente, inzwischen werden sogar Kindern oft starke Psychopharmaka verschrieben. Oft bekommen sie dann auch noch Medikamente die die Nebenwirkungen anderer Medikamente beseitigen. So kommen Rentner und sogar jüngere Leute manchmal auf zehn Präparate die sie gleichzeitig nehmen und woran sie schließlich sterben.
Dabei ist bei vielen Präparaten nicht mal die Wirksamkeit wirklich gesichert. Gleichzeitig werden medizinische Studien zur Medikamentensicherheit vom Unternehmen selbst veranlasst – und verschwinden bei Nichtgefallen einfach in der Schublade, während positivere Studien veröffentlicht werden und das Medikament so trotzdem auf den Markt kommt. Oft werden sogar Zulassungsbehörden direkt bestochen damit das Medikament auf den Markt kommt. Auch viele Politiker lassen sich nur allzu gerne von der Pharmalobby bezirzen. So wird der bewussten Gesundheitsschädigung durch die Pharmaindustrie kein Riegel vorgeschoben, während diese sich die Taschen vollstopft indem sie Medikamente zu überhöhten Preisen verkauft.
Gleichzeitig wird die Produktion in der Landwirtschaft gesteigert indem massiv Gifte eingesetzt werden. Da es Grenzwerte gibt, werden verschiedene Gifte eingesetzt. Viele Gifte multiplizieren sich in ihrer Wirkung und so werden die Menschen langsam vergiftet. Außerdem erleiden rund eine Millionen Menschen jährlich eine Pestizidvergiftung. Parkinson und Blutkrebs sind längst als Berufskrankheiten von Bauern anerkannt.
Noch schlimmer ist es aber mit den Phthalaten. Man schätzt, dass inzwischen jeder zweite Mann in seiner Zeugungsfähigkeit eingeschränkt ist. Genitalfehlbildungen, Diabetes und andere Zivilisationskrankheiten können hiermit zusammenhängen. Die Grenzwerte für einen Weichmacher sind hierbei meistens relativ unbedenklich. Man hat jedoch nicht die Wechselwirkung zu anderen Stoffen untersucht. Da jeder von uns eine Vielzahl von Chemikalien aufnimmt und so auch jeder damit belastet ist, treffen die Wechselwirkungen aber eigentlich immer zu. Eigentlich wird so jeder Mensch der nicht fernab der Zivilisation lebt in einem gewissem Maße vergiftet – nur weil die Industrie aus finanziellen Gründen nicht auf den Einsatz dieser Chemikalien verzichtet.
So macht das Wirtschaftssystem die Menschen krank